Die bekannte Turismus Stadt Bodrum verfügt über ein Unterwasser-Archeologie Museum, dass sich in der ansehnlichen Burg der Rhodos Ritter befindet. Der alt bekannte Name heisst Halikarnas (Halikarnassos). Halikarnas war eine Stadt in Karya, die sich von dem heutigen Mugla bis hin zu Aydýn ausbreitete. Nach Aussage der Epen von Homeros lebten hier die Völker Karya und Leleg. Nach den 10 jährigen Troja Kriegen entschloss sich das Volk Karya an die Trojaner anzuschliessen.

  Laut Aussage des bekannten Geschichtsschreibers Herodot, der in Halikarnas geboren war, wurde die Stadt von den Dor Aussiedlern im 7. Jahrhundert vor Chr. nochmals gegründet. Die Perser sind 546 vor Chr. in Anatolien eingefallen und wurden somit Herrscher über Karya und dessen Umsiedlung. Somit wurde auch Halikarnas von den Perser Prinzen in Macht genommen. Königtum Mausolos wurde damals die Hauptstadt von Karya. Nach einer gewissen Zeit wurde die Stadt von dem Heer des grossen Alexander in Brand gesetzt. Halikarnas wurde die Reihe nach von Ägypten, den Rhodos Seefahrern aus Rom, vom Pontus Königreich und der Byzans erobert. Im zweiten Abschnitt des 13. Jahrhunderts war Halikarnas unter der Macht des Fürstentums der Menteseogullari und wurde Anfang des 15. Jahrhunderts von den Rhodos Rittern erobert. 1522 wurde die Stadt bei der Rhodos Reise von Soliman dem Prächtigen erobert und war somit Teil des Osmanischen Reiches.


Das Gedenkmal des Mausoleion, das Theater aus dem Römischen Zeitalter und die Bodrum Burg sind die wichtigsten Werke in Bodrum. König Mausolos hatte das Mausoleion für seine Frau Artemisia bauen lassen. Dieses Gedenkmal galt im Altertum als eines der 7 Weltwunder. Dieses 42 Meter hoche prachtvolle Denkmal hat einen Tempel der auf einer hochen Grundlage steht, mit 36 Säulen umzingelt ist und einem ionischen Stil ähnelt. Auf dem Tempel ist eine Pyramide mit 24 Stufen erbaut. Ganz am Gipfel stehen die Marmor Statuen von Mausolos und Artemis die auf einem vier Pferde Wagen stehen.

  ‘Mozole’ – Gedenkmal stammt von Mausoleion.
Das Mausoleion war früher mit einer Marmor Wand umzingelt. Grosse Teile dieser Wand wurden bei den Grabungen in den letzten Jahren gefunden. Die Länge der Wand war im Norden 242 Meter und im Osten 105 Meter.


  Heute gibt es nur noch die Grundlagen des Mausoleions. Sogar Alexander der Grosse hatte nicht zugelassen, dass dieses Denkmal in Brand gesetzt oder abgerissen wurde. Das prachtvolle Gedenkmal stand Jahrhunderte lang, doch Erdbeben führten dazu, dass es in Bruch ging. Im Mittelalter wurden die Marmor Wände von den Rhodos Rittern beim Bau der Bodrum Burg verwendet. Mitte des 18.Jahrhunderts wurden bei den Ausgrabungen Reliefs gefunden die von den Wänden der Burg stammen. Diese Reliefs stellen einen Kampf mit den Amazonen dar. Diese Reliefs und die Statuen von Mausolos und seiner Frau Artemisia wurden mit der Zulassung des Sultans nach England gebracht. Diese werden heute im British Museum ausgestellt. Zwei Reliefs die in den letzten Jahren bei den Ausgrabungen gefunden wurden stehen heute im Bodrum Museum.

  Das kleine Theater aus dem Römischen Zeitalter, liegt oberhalb der Stadt und wurde grössten Teils renoviert. Die Burg die von den Rhodos Rittern gebaut wurde, ist eines der stabilsten Werke in Anatolien aus dem Mittelalter. Der Ausblick von der Burg aufs Meer und auf die Stadt unvergleichbar.

  Um die Wehrmacht der Burg zu verstärken wurden Anfang des 15. Jahrhunderts neue Türme mit den Namen; England, Frankreich, Italien, Deutschland und Spanien für St.Petrus gebaut. Sie liegt auf dem Felsenriff Zephyria.
Zephyria war zuvor nur eine Insel zwischen zwei Buchten. Später wurde die Mitte beider Buchten mit Land gefüllt. Man nennt die Burg auch Petronium – Petrus Insel. Auch dieser Name änderte sich mit der Zeit um und wurde Bodrum.
Die Burg die aus drei inneinandergehenden Festungsmauern und fünf Türmen besteht ist in Bodrum von überall zu sehen. Heute ist die Burg ein Museum. Im Museum gibt es Funde aus dem Unterwasser und aus Ausgrabungen.
 

Bodrum Burg Museum

   In der Gothischen Kirche in Ortakent (müsgebi) werden Mykenä Vasen aus dem Zeitalter 14.-12. Jahrhundert vor Chr. präsentiert. Diese sind die wertvollsten Mykenä Werke ausserhalb von Griechenland. In der selben Umgebung von Bodrum , in Gökçebel (Dirmil) wurden Vasen und Sarkophage aus Erde gefunden. Diese stammten von ältesten Dor Einwohnern in Anatolien aus dem 9. und 8. Jahrhundert vor Chr. Die wertvollsten Unterwasser Funde wurden an den interessantesten Stellen des Museums zur Schau gestellt. Früher verhangen sich Krüge, die Amfora heissen, in die Netze der Fischer und Schwammfischer. Diese wurde zuhause zum kühlen von Wasser gebraucht oder verkauft. In der Bodrum Burg gibt es ausserdem auch ein Unterwasser Archeologie Museum. Hier werden Bronzbarren und Handwekzeuge aus dem Bronz Zeitalter präsentiert.

  
Der letzte Schatz wurde vor 935 Jahren im Meer entdeckt: das Schiff Fatimi. Aus diesem Schiff stammen viele Wertvolle Gegenstände. Nach einem fünf Jahre langen wissenschaftlichen Unterwassergrabungsprozess wurde auch das Schiff an Land gezogen. Die Glas Kollektion im Bodrumer Museum ist eines der vier grössten auf der Welt. Der Kanonenbunker am Eingang der Burg, dient heute als Kunstaustellungsgalerie. Die Bodrum Burg und ihr Museum ist ein Schatz der Geschichte, die von den Turisten mit Interesse besichtigt wird.

Bodrum Burg

   Bodrum war bis vor 1960 ein kleiner Fischer und Schwammhändler Hafen. Nachdem der Halikarnas Fischer mit seinen Künster Freunden Sabahattin Eyuboðlu und Azra Erhat Jacht Turen organisierte wurde Bodrum bekannt und wurde zu einer interessanten Urlaubsstadt.
  Halicarnassos oder mit dem neuen Namen Bodrum ist eine Stadt in der damals der grosse Geschichtsschreiber Heredot lebte, ein Gebiet dessen Strände mit ihren Unterhaltungen bekannt sind, wo immer noch interessante Legenden leben, weisse Häuser prahlen und ein unendliches Nachtleben zur Verfügung steht.
 

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